Magnesium in den Wechseljahren: Was ist wirklich belegt?
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Job, Familie, schlechter Schlaf – und gleichzeitig verändert sich der eigene Körper. Viele Frauen erleben die Wechseljahre als besonders fordernde Zeit.
Müdigkeit, Schlafprobleme, innere Unruhe sowie Muskel- und Gelenkbeschwerden können auftreten. Allerdings sind die Erfahrungen sehr unterschiedlich und nicht jede Frau hat Beschwerden.
Magnesium wird in diesem Zusammenhang häufig empfohlen. Doch was kann der Mineralstoff tatsächlich leisten?
Was Magnesium im Körper macht
Magnesium trägt nachweislich zu mehreren normalen Körperfunktionen bei. Dazu gehören:
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ein normaler Energiestoffwechsel
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eine normale Funktion des Nervensystems
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eine normale Muskelfunktion
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die Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung
Gerade in einer Lebensphase, in der sich viele Frauen erschöpft oder stark belastet fühlen, lohnt es sich deshalb, auf eine ausreichende Magnesiumversorgung zu achten.
Hilft Magnesium gegen Hitzewallungen?
Hier ist eine ehrliche Abgrenzung wichtig: Magnesium ist kein Medikament gegen Wechseljahresbeschwerden. Es gibt keine zugelassene Aussage, dass Magnesium Hitzewallungen verhindert, den Hormonhaushalt ausgleicht oder Schlafstörungen behandelt.
Der Mineralstoff unterstützt normale Körperfunktionen. Er ersetzt jedoch keine ärztliche Abklärung oder eine individuell geeignete Behandlung.
Magnesium über die Ernährung aufnehmen
Gute Magnesiumquellen sind beispielsweise:
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Kürbiskerne und Mandeln
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Haferflocken und Vollkornprodukte
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Hülsenfrüchte
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grünes Gemüse
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Naturreis
Eine abwechslungsreiche Ernährung bleibt immer die Grundlage. Wer Magnesium ergänzen möchte, sollte auf die enthaltene Magnesiummenge und die empfohlene tägliche Verzehrmenge achten.
Eine einfache Routine finden
Ob du Magnesium morgens oder abends einnimmst, ist meist weniger entscheidend als eine regelmäßige Anwendung. Verbinde die Einnahme beispielsweise mit dem Frühstück oder einer anderen festen Gewohnheit.
Nimm nicht mehrere magnesiumhaltige Produkte gleichzeitig ein, ohne die Gesamtmenge zu berücksichtigen. Höhere Mengen können unter anderem Durchfall verursachen.
Bei Nierenerkrankungen, regelmäßiger Medikamenteneinnahme oder anhaltenden Beschwerden solltest du die Einnahme ärztlich oder in der Apotheke abklären.
Fazit
Magnesium kann die Wechseljahre nicht „wegmachen“ und gleicht auch keine Hormone aus. Eine ausreichende Versorgung unterstützt jedoch den normalen Energiestoffwechsel sowie die normale Funktion von Muskeln und Nervensystem.
Damit kann Magnesium ein sinnvoller Bestandteil einer bewussten Routine sein – gemeinsam mit ausgewogener Ernährung, Bewegung, Erholung und medizinischer Beratung bei stärkeren Beschwerden.
Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.
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